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Frankreich nach 1789 – eine unmögliche Zivilgesellschaft?

Résumé : Ab sofort sollte kein Historiker mehr leichtfertig die Begriffe »Jakobinismus« und »Korporatismus« verwenden, insbesondere nicht, um einen vermeintlichen »französischen Sonderweg« zu charakterisieren. Denn ein Jahrzehnt der Erkundung jenes ungewissen Ortes, den kollektive Organisationen jeglicher Art – »intermediäre Körperschaften«? – in Frankreich einnehmen, fand durch zwei wichtige, einander ergänzende Neuerscheinungen seinen krönenden Abschluss. Diese Körperschaften werden dort im Hinblick auf ihre ökonomischen, sozialen und politischen Funktionen sowie in ihrem Verhältnis zum Staat untersucht; einem Verhältnis, das oft schwierig ist oder zumindest lieber beschwiegen wird, seit das berühmte Gesetz Le Chapelier ein grundsätzliches Verbot sämtlicher Gruppierungen vom Typ einer Vereinigung oder einer Gewerkschaft verfügte.
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https://hal-sciencespo.archives-ouvertes.fr/hal-01459821
Contributeur : Spire Sciences Po Institutional Repository <>
Soumis le : mardi 7 février 2017 - 14:37:00
Dernière modification le : vendredi 2 juillet 2021 - 13:59:53

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Claire Lemercier, Bettina Engels, Michael Adrian. Frankreich nach 1789 – eine unmögliche Zivilgesellschaft?. Trivium, Editions de la Maison des sciences de l'homme, 2016, pp.en ligne - en ligne. ⟨hal-01459821⟩

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